Thüringer Wurst - Geschmack, Qualität, Tradition.

ROSTKULTUR 2021

Gartenkultur trifft Rostkultur
Holzhausen (Amt Wachsenburg), Anbiss in die "mit Abstand" beste Thüringer Bratwurst zur Rostkultur auf dem BUGA-Gelände

Am Samstag, den 20. März 2021 wäre es wieder soweit gewesen, hätten sich auf dem Erfurter Domplatz zehntausende Bratwurstfans getroffen, um mit der Rostkultur die Eröffnung der neuen Bratwurstsaison zu feiern. Coronabedingt musste die Veranstaltung nun schon zum zweiten Mal abgesagt werden.

Gartenkultur trifft Rostkultur

Eines der wichtigsten Elemente gab es aber auch in diesem Jahr, den Anbiss durch die Thüringer Wurstkönigin und den Thüringer Bratwurstkönig. Unter Aufsicht des Thüringer Bratwurstministers und des "wurstfan" (laufende Bratwurst) vom Bratwurstmuseum in Mühlhausen bissen die königlichen Majestäten im Abstand von 1,50 m in die Bratwurst. Den äußerlichen Rahmen bot das Gelände der BUGA in Erfurt und auch die Maskottchen der BUGA, die Gießkannen, waren zugegen. Eröffnet wurde die Zeremonie von Susanne Richter (Teamleiterin Bundesgartenschau Erfurt 2021 gGmbH) und Dr. Enrico Taubert (Vorstandsvorsitzender HTW, Veranstalter Rostkultur).

Der Grund für die Wahl der Lokalität lag darin, dass der Herkunftsverband Thüringer und Eichsfelder Wurst- und Fleisch e.V. das Exklusivlieferrecht für Thüringer Bratwürste während der BUGA 2021 erhalten hat. Er wird mit 12 seiner Mitgliedsbetriebe sicherstellen, dass auf den Rosten der BUGA nur das Thüringer Original zu finden sein wird, aber auch den unterschiedlichen Ausprägungen der Thüringer Bratwurst Rechnung getragen wird. Die Rostkultur, die normalerweise eine Eintagesveranstaltung ist, wird damit auf 171 Tage (23.04.-10.10.2021) verlängert. Neben der Bratwurstlieferung will der Herkunftsverband mit Werbe- und Informationsmaterial die Besucher aus aller Welt mit dem Thema "Vielfalt der Thüringer Rostbratwurst" vertraut machen.

Zum Anbiss wurde die eigens für diesen Anlass hergestellte Bratwurst von den "Freunden der Thüringer Bratwurst e.V." frisch zubereitet und im Anschluss gab es für alle Mitwirkenden und Medienvertreter einen coronakonformen Bratwurstimbiss.

Impressionen 2021

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Seit 2006 wird mit der "Rostkultur" das Angrillen des Thüringer Nationalgerichts, der Original Thüringer Bratwurst, mit einem Paukenschlag zelebriert. Jedoch fand die erste volkstümliche Veranstaltung dieser Art bereits 2004 mit über 10.000 Besuchern statt, zum 600. Geburtstag der Thüringer Bratwurst. Denn die älteste urkundliche Erwähnung geht auf den 20. Januar 1404 zurück und auf das Rechnungsbuch des Johann von Siebleben. Der Probst des Walpurgisklosters vom Benediktinerorden in Arnstadt vermerkte mit dem Eintrag "1 gr vor darme czu brotwurstin", dass ein Groschen für Bratwurstdärme ausgegeben wurden.
Somit möchte die "Rostkultur" die Veranstaltung des Bratwurst-Geburtstages fortführen und weiterentwickeln. Schon frühzeitig um 8.00 Uhr werden am 1. Deutschen Bratwurstmuseum in Holzhausen mehrere Rennsteigläufer starten, um in olympischer Manier das Bratwurstfeuer über die Distanz eines Halbmarathons in die Landeshauptstadt zu bringen. Dort wird die Bratwurstfackel ein Mime in Mönchskutte empfangen, der keinem Geringeren als Johann von Siebleben nachempfunden ist. Mit der Fackel in der Hand wird jener dann eine Leiter emporsteigen, um unter dem Jubel der Menge den größten Kaminzuggrill der Welt direkt neben der Bühne zu entzünden. Die "Thüringer Wursthoheiten", die "Thüringer Wurstkönigin" und der "Thüringer Bratwurstkönig", werden auf der großen Showbühne den offiziellen Bratwurstanbiss mit einem extralangen und eigens dafür hergestellten Exemplar zelebrieren.
Der HTW wird in einer "gläsernen Manufaktur" darstellen, wie Bratwurst vor 200 Jahren in Handarbeit und ohne maschinelle Unterstützung hergestellt wurde. Auf einer weiteren Bühne werden die "Freunde der Thüringer Bratwurst e. V." exotische wie traditionelle Rezepte mit der Bratwurst fachmännisch zubereiten und kommentieren.

Dabei ist die Thüringer Rostbratwurst mehr als eine ausgezeichnete regionale Wurstspezialität mit einer sehr langen Tradition. Seit 2004 ist sie europaweit durch das EU-Register "geschützte geografische Angabe" geschützt und darf folglich nur von Thüringer Unternehmen hergestellt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, hatte der HTW nach seiner Gründung am 26. November 1993 elf Jahre lang dafür gekämpft, gegen Bürokratie, gegen Produzenten aus anderen Bundesländern und letztlich mit gerichtlich geführten Auseinandersetzungen. Heute sind im HTW der überwiegende Teil der Hersteller von Fleisch-und Wurstwaren, die "Kreishandwerkerschaft Nordthüringen" und der "Landesinnungsverband des Fleischerhandwerks Thüringen e.V." vertreten und damit der überwiegende Teil des fleisch- und wurstherstellenden Gewerbes in Thüringen.

Rostkultur - MP Bodo Ramelow & Thomas Mäuer im Gespräch Rostkultur - Gläserne Manufaktur Rostkultur - Verkostung von Bratwürsten aus der Manufaktur Rostkultur - Grilltypen 1404 Rostkultur - Anbraten auf dem Erfurter Domplatz

Rückblick 2019

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